Wie sticken dein Leben verändern kann

Zugegeben die Überschrift klingt etwas hochgegriffen! Natürlich zu verstehen mit einem kleinen Augenzwinkern :-), aber probiere es doch mal aus und entscheide selbst!

  1. Sticken ist eine manuelle Tätigkeit, die jedoch gleichzeitig auch deinen Verstand fordert, deine Konzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeitsspanne fördert, die durch Medienkonsum und soziale Netzwerke bei uns immer weiter schrumpft.
  2. Vor allem gleichförmige Stickarbeiten können deine Nerven wunderbar beruhigen. Sehr empfehlenswert ist beispielsweise der Kreuzstich. Er funktioniert immer gleich und wenn das Muster nicht zu komplex ist, läuft er fast von alleine.
  3. Sticken entspannt nicht nur dich selbst, sondern auch dein Umfeld. Es gibt Studien, die zeigen, dass Hebammen, die, indem sie einfach nur während der Eröffnungsphase einer Geburt anwesend sind, aber dabei eine manuelle gleichförmige Handarbeit verrichten, durch ihren verlangsamten Puls auch die werdende Mutter beruhigen.
  4. Sticken ist eine aktive Tätigkeit, denn du wirst nicht einfach berieselt wie beim Medienkonsum. Trotzdem kannst du entspannt und in Ruhe an deinem Lieblingsort wie dem gemütlichen Sessel oder Sofa sitzen und relaxen. Etwas, was wir in unserer schnelllebigen Zeit viel zu selten tun!
  5. Sticken regt deine Fantasie an! Besonders wenn du selbst Farben auswählst, kombinierst und Muster entwirfst. Ähnlich wie beim Malen. Wir haben jedoch täglich nur ein begrenztes Potenzial an Entscheidungen, die unser Gehirn treffen kann, ohne in Stress zu geraten. Deshalb sind Stickkits die Lösung, wenn du dich von den mehr als 500 Farbtönen erschlagen fühlst und nicht entscheiden kannst, welchen du kaufen sollst.
  6. Sticken verschafft dir kreative Zeit und somit eine Auszeit vom Stress. Das wirkt sich positiv auf deine Gesundheit aus.
  7. Sticken ist gleichermaßen für introvertierte Personen und extrovertierte Personen geeignet: du kannst alleine oder in netter Runde mit Freund*innen sticken und deine Energieakkus wieder aufladen. Kontaktiere mich gerne, wenn du ein Stickevent planst.
  8. Sticken schützt vor ungesunder Nascherei vor dem Fernseher. Zugegeben ich liebe es beim Filme gucken Gummibärchen oder Chips zu snacken, doch genauso gern sticke ich nebenher. Doch Fettfinger ruinieren deine mühevolle Arbeit, deshalb bleiben Chips und Co lieber im Schrank.
  9. Sticken beschäftigt nicht nur dich auf kreative Weise, sondern auch deine Kids. Besonders wenn deine Kinder zu krank für Schule oder Kindergarten sind, aber zu gesund für zu Hause, ist es der ideale Zeitvertreib, sodass auch du etwas freie Zeit genießen kannst!
  10. Sticken lässt dich den Wert von Handarbeit und Textilien im wahrsten Sinne des Wortes begreifen. Sobald du dein erstes Projekt fertiggestellt hast, wirst du bewusster mit Textilien umgehen. Vielleicht wirst du in Zukunft schneller zu Nadel und Faden zum Reparieren greifen, weil du dich freust, auch hier sticken zu können. Oder du wirst weniger Kleidungsstücke konsumieren, weil dir deine bestickten Lieblingsteile ans Herz wachsen. Ich verspreche dir auf jeden Fall, dass du ein anderes Verhältnis zum Thema Textilien bekommst!

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